Der Spielsucht entkommen

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Der Spielsucht entkommen

Experten sind sich einzig: Wer sich dauerhaft von einer bestehenden Spielsucht lösen will, für den kommt nur Abstinenz in Frage – und zwar ein Leben lang. Zu diesem Ergebnis kamen auf einer Fachtagung die meisten der rund 100 Fachleute, die sich seit vielen Jahren mit dem Thema Spielsucht auseinandersetzen.

Der Verwaltungsdirektor der Reha-Einrichtung für suchtkranke Menschen hat erklärt: „Solche Fachtagungen veranstalten wir einmal pro Jahr, immer zu anderen aktuellen Themen.“ Man hat sich diesmal intensiv mit dem Thema Spielsucht beschäftigt und sich die Problematik aus mehreren Perspektiven angesehen. Es wurden im Zuge der Fachtagungen diverse Referate gehalten, die letztlich alle zu einem änlichen Ergebnis kommen. Was also tun, wenn man an einer Spielsucht erkrankt ist?

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Experten geben Tipps

Die Lösung kann nur heißen: Aufhören zu spielen – und zwar für alle Ewigkeit! Das Hauptproblem pathologischer Spieler ist ihre aggressive Herangehensweise an Spielautomaten, Sportwetten und alle anderen Formen des Glücksspiels. Durch die nicht mehr vorhandene Distanz und das Vergessen der Tatsache, dass allein Glück über Gewinn und Verlust entscheidet, haben solche Zocker oftmals überhaupt kein Gefühl mehr dafür, wie viel sie eigentlich verspielen. Oftmals wird sogar der gesamte Monatslohn ausgegeben; und das innerhalb von nur wenigen Stunden.

Fakt ist auch, dass es verschiedene Spielertypen gibt. Während sich manch einer wöchentlich zum Ausfüllen des verhältnismäßig günstigen Lottoscheins hinreißen lässt, sind pathologische Zocker weit entfernt von diesem geringen Betrag. Sie verzocken Millionen, verschulden sich und geben letztlich weit mehr aus als es sich ein „klassischer“ Spieler überhaupt vorstellen kann. Teilweise weren an einem Abend in der Spielbank 100.000 Euro ausgegeben – ein Gewinn stellt sich aus bekannten Gründen eher selten ein. Dass am Ende doch immer die Bank gewinnt, ist diesen suchterkrankten Spielern aber überhaupt nicht mehr bewusst.

Völlige Abstinenz auf Lebzeit?

Die Folgen einer Spielsucht können sehr vielfältig sein und reichen von einer Überschuldung bis zur Beschaffungskriminalität. Selbst gebildete Menschen tun plötzlich Dinge, die bis dahin nicht in ihrem Naturell lagen. Zum Beispiel werden Firmengelder veruntreut – um nur eines von unzähligen Beispielen zu nennen. Auffällig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Selbstmordrate unter an Spielsucht erkrankten Menschen immer höher wird. Dem kann man letztlich nur mit Therapien und Beratung entgegenwirken. Dazu allerdings müssen Betroffene ihr Dilemma selbst erkennen und bereit sein, sich helfen zu lassen.

Der richtige Umgang mit Spielen und Sucht

Experten sagen, dass rund 60% aller, die sich selbst Hilfe suchen, von ihrer Sucht „geheilt“ werden können. Dazu ist es aber unbedingt erforderlich, sich nie wieder vor einen Spielautomaten oder an einen Spieltisch zu setzen. Ebenso wenig dürfen ab dem Zeitpunkt Sportwetten gespielt oder Lottoscheine ausgefüllt werden. Wenn eine Sucht wirklich effektiv bekämpft werden soll, dann geht dies nur mit lebenslanger Abstinenz.

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